Perlite ist ein leichtes, luftiges Substratgranulat, mit dem du Erde, Kokoserde und andere Grow-Substrate gezielt auflockern kannst. Es verbessert die Drainage, erhöht das Luftporenvolumen und hilft dabei, Staunässe im Wurzelbereich zu vermeiden. Wenn du Perlite kaufen möchtest, findest du bei Homegrown Supply passende Produkte für Cannabis Erde, Kokoserde, Anzucht, Stecklinge und verschiedene Indoor-Grow-Setups.
Kategorien
Alle 5 Ergebnisse werden angezeigt

1,53 € / l
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Produkt enthält: 8 l

0,40 € / l
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Produkt enthält: 100 l

1,07 € / l
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Produkt enthält: 10 l

0,51 € / l
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Produkt enthält: 60 l

0,40 € / l
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Produkt enthält: 50 l
Perlite ist ein natürliches vulkanisches Gestein, das durch starke Erhitzung aufgeschäumt wird. Dadurch entsteht ein sehr leichtes, poröses Granulat, das Wasser aufnehmen kann und gleichzeitig viel Luft im Substrat hält. Genau deshalb wird Perlite häufig verwendet, um Erde oder Kokoserde lockerer, drainagestärker und wurzelfreundlicher zu machen.
Im Grow-Bereich wird Perlite nicht als eigenständige Erde genutzt, sondern meistens als Zusatz. Es wird direkt in Growerde, Cannabis Erde, Kokoserde oder Anzuchtsubstrate gemischt, um die Struktur zu verbessern. Besonders bei schweren, feinen oder stark wasserhaltenden Erden kann Perlite helfen, das Substrat luftiger zu machen.
Perlite liefert Pflanzen keine nennenswerten Nährstoffe. Es ist also kein Dünger, sondern ein Strukturzusatz. Seine Aufgabe besteht darin, das Substrat lockerer zu machen, Wasser besser zu verteilen und mehr Sauerstoff an die Wurzeln zu bringen.
Das ist wichtig, weil gesunde Wurzeln nicht nur Wasser und Nährstoffe brauchen, sondern auch Luft. Wenn Erde dauerhaft nass und verdichtet ist, bekommen die Wurzeln zu wenig Sauerstoff. Perlite kann genau diesem Problem entgegenwirken.
Perlite und Blähton werden beide für Drainage und bessere Luftführung verwendet, haben aber unterschiedliche Einsatzbereiche. Perlite wird meistens direkt in Erde oder Kokoserde eingemischt. Blähton wird dagegen häufig als Drainageschicht, Hydrosubstrat oder in Bewässerungssystemen eingesetzt.
| Material | Hauptnutzen | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Perlite | Lockert Substrate auf und verbessert die Drainage | Direkt in Erde, Kokoserde oder Anzuchtsubstrate mischen |
| Blähton | Drainage, Hydro-Anbau und Wasserführung | Als Drainageschicht, Hydrosubstrat oder in Bewässerungssystemen |
| Kokoserde | Torffreies Substrat mit guter Wasser- und Luftführung | Als eigenes Substrat oder als Mischung mit Perlite |
| Growerde | Fertige Basis mit Struktur und je nach Produkt Vordüngung | Direktes Substrat für Topfkultur und klassische Grows |
Perlite ist immer dann sinnvoll, wenn ein Substrat zu dicht, zu schwer oder zu nass bleibt. Besonders in Töpfen kann verdichtete Erde schnell zu Problemen führen, weil überschüssiges Wasser schlechter abläuft und die Wurzeln weniger Sauerstoff bekommen.
Wenn du Perlite kaufen möchtest, solltest du vor allem überlegen, welches Substrat du verbessern willst: klassische Cannabis Erde, Kokoserde, Anzuchterde oder eine eigene Mischung.
Bei Cannabis Erde und Growerde ist eine gute Balance aus Wasser, Nährstoffen und Luft besonders wichtig. Ist die Erde zu kompakt, kann das Wurzelwachstum leiden. Perlite hilft, die Struktur zu verbessern und Staunässe vorzubeugen.
Wenn du bereits eine hochwertige, lockere Growerde verwendest, ist zusätzliches Perlite nicht immer nötig. Bei schweren Mischungen, großen Töpfen oder Pflanzen, die empfindlich auf nasse Wurzeln reagieren, kann es aber sehr sinnvoll sein.
Kokoserde ist von Natur aus bereits recht luftig, kann aber je nach Mischung zusätzlich mit Perlite verbessert werden. Besonders bei Indoor-Grows, häufigem Gießen oder großen Pflanzen sorgt Perlite für mehr Drainage und eine stabile Sauerstoffversorgung im Wurzelbereich.
Viele fertige Coco-Mischungen wie das Plagron Cocos Perlite 70/30 enthalten deshalb bereits Perlite, zum Beispiel im Verhältnis 70/30. Das bedeutet: 70 % Kokos und 30 % Perlite.
Perlite ist vor allem deshalb beliebt, weil es die physikalischen Eigenschaften eines Substrats verbessert. Es macht Erde nicht nährstoffreicher, aber deutlich luftiger und strukturstabiler.
| Vorteil | Wirkung im Substrat | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Bessere Drainage | Überschüssiges Wasser läuft leichter ab | Reduziert Staunässe und beugt Wurzelproblemen vor |
| Mehr Luftporen | Das Substrat bleibt lockerer und besser durchlüftet | Wurzeln bekommen mehr Sauerstoff und können sich besser entwickeln |
| Leichtes Granulat | Erde wird weniger schwer und kompakt | Besonders praktisch für Töpfe, Indoor-Grows und größere Substratmengen |
| Strukturstabil | Verdichtung im Substrat wird reduziert | Die Erde bleibt länger durchlässig und wurzelfreundlich |
| Nährstoffneutral | Perlite liefert selbst kaum Nährstoffe | Die Düngung bleibt besser kontrollierbar |
| Vielseitig mischbar | Geeignet für Erde, Kokoserde und Anzuchtsubstrate | Passt zu vielen Grow-Setups und Substratmischungen |
Wie viel Perlite du mischen solltest, hängt vom Substrat und vom gewünschten Ergebnis ab. Eine leichte Erde braucht weniger Perlite als eine schwere, kompakte Erde. Kokoserde kann je nach Produkt ebenfalls unterschiedlich stark mit Perlite kombiniert werden.
| Anwendung | Möglicher Perlite-Anteil | Geeignet für |
|---|---|---|
| Erde leicht auflockern | ca. 10 % Perlite | Bereits lockere Growerde oder leichte Strukturverbesserung |
| Schwere Erde verbessern | ca. 20–30 % Perlite | Dichte Erde, große Töpfe und bessere Drainage |
| Kokoserde mit Perlite | ca. 20–30 % Perlite | Coco-Grows, häufigeres Gießen und mehr Sauerstoff im Wurzelbereich |
| Anzucht & Stecklinge | je nach Mischung bis ca. 50 % Perlite | Sehr luftige Startmischungen für Keimlinge und Stecklinge |
| Eigene Substratmischungen | abhängig von Erde, Kokos und Ziel | Fortgeschrittene Grower mit eigener Substrat-Rezeptur |
Die Angaben sind Richtwerte. Wichtig ist, dass das Substrat am Ende locker bleibt, aber nicht zu schnell austrocknet. Je höher der Perlite-Anteil ist, desto stärker verändert sich auch das Gießverhalten.
Ob Erde, Kokos oder Hydro: Jedes Substrat hat eigene Stärken und Anforderungen – die folgende Tabelle hilft dir bei der passenden Auswahl.
Bei klassischer Erde reichen oft 10–30 % Perlite. Wenn die Erde bereits sehr locker ist, genügt ein kleiner Anteil. Ist sie schwer, fein oder bleibt lange nass, kann ein höherer Anteil sinnvoll sein.
Für Cannabis Erde ist Perlite besonders dann hilfreich, wenn du Staunässe vermeiden und die Wurzelbelüftung verbessern möchtest. Gerade bei größeren Töpfen kann eine gute Struktur entscheidend sein, damit die Erde im unteren Bereich nicht dauerhaft nass bleibt.
Kokoserde und Perlite passen sehr gut zusammen. Kokos speichert Wasser, während Perlite zusätzliche Luftporen und Drainage bringt. Dadurch entsteht ein Substrat, das Wasser halten kann, aber trotzdem sehr gut durchlüftet bleibt.
Fertige Mischungen wie Coco 70/30 sind deshalb im Grow-Bereich beliebt. Sie eignen sich besonders für Grower, die regelmäßig gießen und die Nährstoffversorgung aktiv steuern möchten.
Für Anzucht und Stecklinge kann Perlite helfen, das Substrat sehr luftig zu halten. Junge Wurzeln profitieren von Sauerstoff und einer lockeren Struktur. Gleichzeitig sollte das Substrat nicht zu schnell austrocknen, da Keimlinge und Stecklinge empfindlich auf Trockenstress reagieren können.
Perlite wird hier häufig mit Anzuchterde oder anderen milden Substraten kombiniert. Wichtig ist, dass die Mischung nicht zu nährstoffreich ist und gleichmäßig feucht gehalten wird.
Perlite wirkt am besten, wenn es direkt ins Substrat gemischt wird. Als reine Schicht am Topfboden ist der Nutzen begrenzt, weil die Erde darüber trotzdem verdichten und nass bleiben kann.
Wenn du gezielt eine Drainageschicht im Topf möchtest, ist Blähton meist die typischere Lösung. Für bessere Luftführung und weniger Verdichtung ist Perlite im Substrat selbst jedoch deutlich sinnvoller.
Perlite kann in unterschiedlichen Substraten eingesetzt werden. Besonders sinnvoll ist es dort, wo du mehr Luft, bessere Drainage und eine stabilere Struktur möchtest.
Kokoserde ist bereits luftiger als viele klassische Erden. Trotzdem kann Perlite die Struktur zusätzlich verbessern. Besonders bei Coco-Grows mit häufiger Bewässerung sorgt Perlite dafür, dass Wasser besser abläuft und mehr Sauerstoff im Wurzelbereich bleibt.
Eine Mischung aus Kokoserde und Perlite eignet sich gut für kontrollierte Indoor-Grows, bei denen regelmäßig gedüngt und gegossen wird.
Perlite kann beim Einfüllen oder Mischen stauben. Deshalb solltest du es vorsichtig verarbeiten und den Staub möglichst nicht einatmen. Praktisch ist es, Perlite vor dem Mischen leicht anzufeuchten oder langsam in das Substrat einzuarbeiten.
Welches Material du brauchst, hängt davon ab, welches Problem du lösen möchtest. Perlite ist ideal, wenn du Substrate lockerer machen und die Drainage verbessern willst. Kokoserde ist ein eigenes torffreies Substrat, während Blähton eher für Drainage, Hydro oder Bewässerungssysteme genutzt wird.
| Du möchtest ... | Passende Lösung | Warum? |
|---|---|---|
| Erde lockerer machen | Perlite | Perlite erhöht das Luftporenvolumen und macht Erde durchlässiger |
| Staunässe im Substrat reduzieren | Perlite oder Blähton | Perlite wirkt direkt im Substrat, Blähton eignet sich eher als Drainage oder für Hydro-Setups |
| Ein torffreies Hauptsubstrat verwenden | Kokoserde | Kokoserde ist torffrei, luftig und eignet sich als eigenes Substrat |
| Kokoserde luftiger machen | Kokoserde mit Perlite | Die Mischung verbessert Drainage und Sauerstoffversorgung im Wurzelbereich |
| Eine Drainageschicht anlegen | Blähton | Blähton ist stabil, grob und wird häufig am Topfboden oder in Bewässerungssystemen eingesetzt |
| Klassisch in vorgedüngter Erde anbauen | Growerde / Cannabis Erde | Growerde liefert je nach Produkt Struktur, Vordüngung und eine einfache Basis für Topfkultur |
| Anzuchtsubstrat luftiger machen | Perlite mit Anzuchterde | Die Mischung bleibt locker und unterstützt junge Wurzeln bei Keimlingen und Stecklingen |
Hier findest du unser Sortiment von Blähton, falls es passender als Perlite für dien Grow-Projekt ist.
Perlite lohnt sich für alle Grower, die Erde, Kokoserde oder Anzuchtsubstrate luftiger und drainagestärker machen möchten. Es verbessert die Wurzelbelüftung, reduziert Verdichtung und kann helfen, Staunässe zu vermeiden.
Besonders sinnvoll ist Perlite bei schweren Erden, großen Töpfen, Indoor-Grows, Kokoserde-Mischungen und Pflanzen, die empfindlich auf dauerhaft nasse Wurzeln reagieren. Wenn dein Substrat bereits sehr luftig ist oder schnell austrocknet, solltest du Perlite dagegen nur sparsam verwenden.
Kurz gesagt: Perlite ist kein Dünger, sondern ein Strukturverbesserer. Wenn du Perlite kaufen möchtest, nutzt du es vor allem, um deinem Substrat mehr Luft, bessere Drainage und bessere Bedingungen für gesunde Wurzeln zu geben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen