Der richtige Dünger entscheidet mit darüber, ob deine Pflanzen kräftig wachsen, gesunde Wurzeln bilden und in der Blüte ihr volles Potenzial entwickeln. Hier findest du Grow Dünger für verschiedene Anbaumethoden, Erfahrungslevel und Wachstumsphasen, u.a. Anzucht, Blüte und mehr – vom einfachen Düngerset für den ersten Homegrow bis zu einzelnen Komponenten für Erde, Coco oder hydroponische Systeme. Ob organischer, mineralischer, organisch-mineralischer Dünger, Wachstumsdünger, Blütedünger oder Zusätze wie CalMag, Enzyme und Booster: Entscheidend ist, dass der Dünger zu deinem Substrat, deiner Pflanze und deiner aktuellen Grow-Phase passt. So versorgst du deine Pflanzen gezielt, ohne sie zu früh oder zu stark zu düngen.
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Welcher Grow Dünger der richtige ist, hängt nicht nur von der Pflanzenart ab, sondern vor allem von deinem Substrat, deiner Erfahrung und deiner gewünschten Kontrolle beim Düngen. Für Einsteiger ist ein einfaches Düngeset oft die beste Wahl, weil die einzelnen Produkte bereits aufeinander abgestimmt sind. Erfahrene Grower greifen dagegen häufig zu einzelnen Komponenten, um Wachstum, Blüte, Wurzelbildung oder bestimmte Mängel gezielter zu steuern.
Grundsätzlich kannst du zwischen drei Düngerarten unterscheiden: organischem Dünger, mineralischem Dünger und organisch-mineralischem Dünger. Alle Varianten können funktionieren – wichtig ist, dass du sie passend anwendest und nicht mehrere Systeme unkontrolliert miteinander kombinierst.
Wenn du vor deinem ersten Grow-Projekt stehst, ist ein komplettes Düngerset oft die einfachste Lösung. Die enthaltenen Produkte sind meist nach Wachstumsphase sortiert und lassen sich anhand eines Düngeschemas dosieren. Das reduziert die Gefahr, aus Versehen falsche Einzelprodukte zu kombinieren oder wichtige Nährstoffe zu vergessen.
Besonders anfängerfreundlich sind Systeme, bei denen du nicht jedes Detail einzeln steuern musst. Organische Dünger oder Bio-Düngesysteme arbeiten stärker mit dem Bodenleben und geben Nährstoffe oft etwas langsamer frei. Dadurch reagieren sie meist weniger abrupt als stark mineralische Nährlösungen. Trotzdem gilt auch hier: Mehr Dünger bedeutet nicht automatisch kräftigere oder gesündere Pflanzen.
Ein Düngerset eignet sich besonders, wenn du:
Das Advanced Hydroponics Dutch Formula Starter Pack ist perfekt für den Einstieg. Wer ees proffessioneller. Athena Blended Starter Kit eigent sich für dich, wenn du ein vollständigeres System sucht und struktutierer nach Dünge-Schema arbeiten möchtest.
Mineralischer Dünger enthält Nährstoffe in einer direkt pflanzenverfügbaren Form. Das bedeutet: Die Pflanze kann die Nährstoffe schnell aufnehmen, und du kannst sehr gezielt auf bestimmte Phasen oder Mangelerscheinungen reagieren. Genau deshalb wird mineralischer Grow Dünger häufig bei Coco, Hydroponik oder sehr kontrollierten Indoor-Setups eingesetzt.
Der Vorteil liegt in der Präzision. Der Nachteil: Fehler zeigen sich schneller. Wer zu hoch dosiert, zu früh düngt oder pH- und EC-Wert ignoriert, riskiert Überdüngung, Nährstoffblockaden oder gestresste Pflanzen. Mineralische Dünger sind deshalb besonders interessant für Grower, die genauer messen, beobachten und nachjustieren möchten.
Mineralischer Dünger eignet sich besonders, wenn du:
Organischer Dünger versorgt die Pflanze nicht immer direkt, sondern arbeitet häufig über Mikroorganismen und das Bodenleben. Dadurch eignet er sich besonders für Erde, Living Soil oder naturnahe Grows. Organische Dünger können Anfängerfehler etwas besser verzeihen, brauchen aber oft mehr Zeit, bis die Nährstoffe vollständig verfügbar sind.
Organisch-mineralischer Dünger kombiniert beide Ansätze: organische Bestandteile für Bodenleben und langfristige Versorgung, mineralische Bestandteile für schnellere Verfügbarkeit. Das kann eine gute Lösung sein, wenn du natürlicher growen möchtest, aber trotzdem etwas mehr Kontrolle über die Nährstoffversorgung behalten willst.
Organischer und organisch-mineralischer Dünger eignet sich besonders, wenn du:
Pflanzen brauchen nicht in jeder Phase dieselben Nährstoffe. Ein Sämling hat andere Ansprüche als eine kräftige Pflanze in der Wachstumsphase oder eine blühende Pflanze mit hohem Kalium- und Phosphorbedarf. Deshalb ist es wichtig, Grow Dünger nicht einfach pauschal zu verwenden, sondern an die jeweilige Wachstumsphase anzupassen.
Der beste Zeitpunkt zum Düngen hängt stark davon ab, in welchem Substrat deine Pflanze steht. In vorgedüngter Erde brauchen Sämlinge in der Regel noch keinen zusätzlichen Dünger. Die jungen Wurzeln sind empfindlich und können durch eine zu frühe oder zu starke Düngung schnell gestresst werden.
Wenn du Sämlinge zu früh düngst, kann das zu verbrannten Blattspitzen, dunklen oder verformten Blättern, Wachstumsstopp oder Wurzelstress führen. Gerade in den ersten Tagen und Wochen ist weniger oft mehr. Statt direkt zu düngen, solltest du zuerst auf ein passendes Substrat, sauberes Gießverhalten und stabile Bedingungen achten. Bei sehr nährstoffarmen Substraten wie Coco kann eine frühe, sehr milde Nährstoffversorgung sinnvoll sein. Hier solltest du aber besonders vorsichtig dosieren und dich an ein geeignetes Schema für Coco halten.
In der Wachstumsphase baut die Pflanze Blattmasse, Seitentriebe, Wurzeln und Struktur auf. Dafür benötigt sie vor allem Stickstoff, aber auch Kalium, Phosphor, Calcium, Magnesium und Spurenelemente. Ein guter Wachstumsdünger unterstützt genau diese Entwicklung.
Typische Anzeichen dafür, dass eine Pflanze in der Wachstumsphase mehr Nährstoffe benötigt, können hellere Blätter, langsames Wachstum oder ein insgesamt schwächerer Wuchs sein. Trotzdem solltest du nicht sofort stark nachdüngen. Besser ist es, die Dosierung langsam zu steigern und die Reaktion der Pflanze zu beobachten.
Für schnelles Wachstum ist nicht nur der Dünger entscheidend. Auch Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Topfgröße, Wasserqualität und Wurzelgesundheit spielen eine große Rolle. Ein starker Wachstumsdünger kann nur dann sinnvoll wirken, wenn die restlichen Bedingungen ebenfalls passen.
Während der Blütephase verändert sich der Nährstoffbedarf. Die Pflanze benötigt weniger Stickstoff als in der Wachstumsphase, dafür werden Phosphor und Kalium wichtiger. Ein passender Blütedünger unterstützt die Blütenentwicklung, ohne die Pflanze unnötig mit zu viel Stickstoff zu belasten.
Viele Hersteller bieten dafür eigene Bloom-Produkte, PK-Booster oder komplette Blüteschemata an. Wichtig ist, diese Produkte nicht blind zusätzlich zu verwenden. Gerade Booster sollten nur dann eingesetzt werden, wenn sie zum restlichen Düngesystem passen. Zu viel Dünger in der Blüte kann die Pflanze stressen und zu verbrannten Blattspitzen, blockierter Nährstoffaufnahme oder unausgeglichenem Wachstum führen.
Wie oft du während der Blütephase düngen solltest, hängt von deinem Substrat, deinem Düngesystem und der Pflanzenreaktion ab. In Erde wird häufig nicht bei jedem Gießen gedüngt. Bei Coco oder Hydroponik ist die Nährstofflösung dagegen meist fester Bestandteil der Versorgung.
Gegen Ende der Blüte wird häufig vorsichtiger gedüngt. Je nach System, Substrat und Herstellerempfehlung kann es sinnvoll sein, die Düngermenge zu reduzieren oder bestimmte Zusätze nicht mehr zu verwenden. Besonders bei mineralischer Düngung achten viele Grower darauf, keine unnötig hohen Salzkonzentrationen im Substrat aufzubauen.
Bei organischen Systemen funktioniert die Nährstoffversorgung anders, weil die Nährstoffe über Bodenleben und Substratprozesse verfügbar werden. Deshalb lässt sich die Endphase nicht pauschal für alle Düngerarten gleich beschreiben. Entscheidend ist, dass du dein Düngesystem nicht plötzlich wechselst und die Pflanze bis zum Ende stabil versorgst.
Ob organischer, mineralischer oder organisch-mineralischer Dünger besser ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Jede Variante hat Vorteile und Nachteile. Für Anfänger sind organische Systeme oder Düngersets oft einfacher. Für erfahrene Grower, die pH- und EC-Werte kontrollieren, kann mineralischer Dünger mehr Präzision bieten.
Organischer Dünger basiert auf natürlichen oder pflanzlichen beziehungsweise tierischen Ausgangsstoffen. Die Nährstoffe werden häufig nicht sofort vollständig verfügbar, sondern müssen erst durch Mikroorganismen im Boden aufgeschlossen werden. Dadurch passt organischer Dünger besonders gut zu Erde, Living Soil und naturnahen Grow-Konzepten.
Vorteile von organischem Dünger:
Der Nachteil: Organischer Dünger wirkt meist langsamer. Wenn ein akuter Mangel vorliegt, ist er nicht immer die schnellste Lösung. Außerdem hängt die Wirkung stark vom Bodenleben, der Temperatur, der Feuchtigkeit und dem Substrat ab.
Mineralischer Dünger liefert Nährstoffe in direkt verfügbarer Form. Die Pflanze kann diese Nährstoffe schnell aufnehmen, was besonders bei Coco, Hydroponik oder präzise gesteuerten Setups hilfreich ist.
Vorteile von mineralischem Dünger:
Der Nachteil: Mineralischer Dünger verzeiht Dosierungsfehler weniger gut. Wer zu viel gibt oder pH-/EC-Werte nicht beachtet, kann die Pflanze schnell überdüngen oder Nährstoffblockaden verursachen.
Organisch-mineralischer Dünger kombiniert organische und mineralische Bestandteile. Dadurch verbindet er eine gewisse Bodenorientierung mit schnellerer Nährstoffverfügbarkeit. Für viele Homegrower ist das ein interessanter Mittelweg, wenn sie nicht komplett mineralisch düngen möchten, aber trotzdem etwas mehr Steuerbarkeit wünschen.
Organisch-mineralischer Dünger eignet sich besonders, wenn du:
NPK steht für Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese drei Hauptnährstoffe gehören zu den wichtigsten Bestandteilen vieler Grow Dünger.
Stickstoff unterstützt vor allem Blattmasse und Wachstum. Phosphor ist wichtig für Wurzeln, Energieprozesse und Blütenentwicklung. Kalium spielt eine wichtige Rolle für Stabilität, Wasserhaushalt und Blüte.
Die Frage „Was ist besser, NPK oder DAP?“ ist für Homegrower meistens nicht besonders hilfreich. NPK beschreibt das Verhältnis der wichtigsten Hauptnährstoffe in einem Dünger. DAP steht meist für Diammoniumphosphat und ist eher aus der Landwirtschaft bekannt. Für deinen Grow ist in der Regel wichtiger, dass du einen passenden Grow Dünger mit geeignetem NPK-Verhältnis für deine Phase und dein Substrat auswählst.
Nicht jeder Dünger passt zu jedem Substrat. Erde, Coco und Hydroponik speichern und liefern Nährstoffe unterschiedlich. Deshalb solltest du deinen Grow Dünger immer passend zur Anbaumethode auswählen.
Erde ist für viele Einsteiger die einfachste Wahl. Viele Erden sind bereits vorgedüngt, sodass junge Pflanzen zunächst keine zusätzliche Düngung brauchen. Je nach Erde reicht diese Grundversorgung für einige Zeit aus. Danach kannst du mit einem passenden Wachstumsdünger oder einem vollständigen Düngesystem weiterarbeiten.
Für Erde eignen sich organische, mineralische und organisch-mineralische Dünger. Wichtig ist, dass du die Vordüngung deiner Erde beachtest. Wer stark vorgedüngte Erde zusätzlich früh düngt, erhöht das Risiko für Überdüngung.
Coco ist luftiger und strukturstabil, enthält aber kaum eigene Nährstoffe. Deshalb benötigen Pflanzen in Coco meist früher eine kontrollierte Nährstoffversorgung. Außerdem spielen Calcium und Magnesium eine größere Rolle, weil Coco diese Nährstoffe beeinflussen kann.
Für Coco solltest du möglichst einen Dünger verwenden, der ausdrücklich für Coco geeignet ist. Auch pH- und EC-Wert sind hier wichtiger als bei klassischer Erde. Wer Coco nutzt, sollte also etwas genauer arbeiten und die Nährlösung im Blick behalten.
Bei hydroponischen Systemen wachsen Pflanzen ohne klassische Erde. Die Nährstoffe kommen über die Nährlösung. Deshalb sind mineralische Dünger hier besonders verbreitet. Hydro-Systeme können sehr effizient sein, verlangen aber mehr Kontrolle.
Wichtig sind:
Hydro ist daher eher für Grower geeignet, die bereit sind, genauer zu messen und regelmäßig nachzujustieren.
Ein Düngeschema hilft dir dabei, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit zu verwenden. Trotzdem ist ein Schema keine starre Regel, die immer zu 100 Prozent passt. Pflanzen reagieren unterschiedlich – je nach Sorte, Lichtstärke, Temperatur, Substrat, Topfgröße und Wasserqualität.
Viele Hersteller geben Dosierungen pro Liter Wasser an. Gerade Anfänger sollten nicht direkt mit der Maximaldosierung starten. Es ist oft sinnvoll, mit einer niedrigeren Menge zu beginnen und die Pflanze zu beobachten. Wenn sie gesund wächst, kräftig aussieht und keine Mangelanzeichen zeigt, musst du nicht unnötig erhöhen.
Achte beim Düngeschema darauf:
Beim Düngen gilt: Vorsichtig steigern ist sicherer als zu viel auf einmal. Eine leichte Unterversorgung lässt sich meist besser korrigieren als eine starke Überdüngung. Wenn Blätter plötzlich sehr dunkel werden, Spitzen verbrennen oder sich Blätter nach unten krallen, solltest du die Düngung überprüfen.
Besonders bei mineralischen Düngern ist eine langsame Steigerung wichtig. Die Nährstoffe sind schnell verfügbar, aber genau dadurch wirken Fehler auch schneller.
Manchmal sieht eine Pflanze nach Nährstoffmangel aus, obwohl genug Dünger vorhanden ist. Der Grund kann ein falscher pH-Wert sein. Wenn der pH-Wert nicht zum Substrat passt, kann die Pflanze bestimmte Nährstoffe schlechter aufnehmen. Man spricht dann häufig von einer Nährstoffblockade.
Der EC-Wert hilft dir einzuschätzen, wie viele gelöste Nährsalze in der Nährlösung enthalten sind. Für einfache Erd-Grows ist das nicht immer zwingend nötig, bei Coco und Hydro wird die Kontrolle aber deutlich wichtiger.
Eine Pflanze mit zu wenig Nährstoffen kann langsamer wachsen, heller werden oder ältere Blätter verlieren. Stickstoffmangel zeigt sich häufig zuerst an älteren Blättern, die heller oder gelblich werden. Andere Mängel können sich durch Flecken, Verfärbungen, schwache Triebe oder deformierte Blätter zeigen.
Mögliche Anzeichen für Nährstoffmangel:
Wichtig: Ein Mangel entsteht nicht immer durch zu wenig Dünger. Auch ein falscher pH-Wert, zu nasses Substrat oder geschädigte Wurzeln können verhindern, dass vorhandene Nährstoffe aufgenommen werden.
Überdüngung entsteht, wenn die Pflanze mehr Nährstoffe bekommt, als sie aufnehmen oder verarbeiten kann. Besonders mineralische Dünger können bei zu hoher Dosierung schnell Probleme verursachen.
Typische Anzeichen für Überdüngung:
Wenn du eine Überdüngung vermutest, solltest du nicht einfach weitere Produkte hinzufügen. Prüfe zuerst Dosierung, Gießverhalten, Substrat, pH-Wert und Wasserqualität.
Nicht jeder Grow braucht sofort viele einzelne Flaschen. Für viele Homegrower reicht ein solides Grundsystem aus Wachstumsdünger, Blütedünger und eventuell einem Wurzelstimulator oder CalMag-Produkt. Zusätze und Booster können sinnvoll sein, sollten aber zum System passen.
Düngersets sind besonders praktisch, weil sie mehrere Produkte eines Herstellers kombinieren. Dadurch musst du nicht selbst entscheiden, welche Komponenten zusammenpassen. Viele Sets enthalten Produkte für Wachstum, Blüte und teilweise Zusätze für Wurzeln, Mikroorganismen oder Blütenbildung.
Ein Düngerset lohnt sich, wenn du:
Einzelne Grow Dünger sind sinnvoll, wenn du bereits weißt, was deine Pflanzen brauchen. Du kannst gezielter zwischen Wachstumsdünger, Blütedünger, CalMag, Enzymen, Boostern oder pH-Produkten wählen. Das gibt dir mehr Kontrolle, verlangt aber auch mehr Wissen.
Einzelkomponenten passen besonders gut zu erfahrenen Growern, die ihr Setup kennen und gezielt optimieren möchten.
Neben Basisdüngern gibt es viele Zusätze. Nicht jeder Zusatz ist in jedem Grow notwendig, aber einige können sehr hilfreich sein.
CalMag kann bei weichem Wasser, LED-Grows, Coco oder bestimmten Mangelbildern relevant werden. Enzyme unterstützen den Abbau abgestorbener Wurzelreste und können das Wurzelmilieu verbessern. Booster werden meist in bestimmten Blütephasen eingesetzt, sollten aber nicht unkontrolliert zusätzlich zum normalen Düngeschema verwendet werden.
Merke: Basisversorgung zuerst. Zusätze erst dann, wenn du weißt, warum du sie einsetzt.
In unserem Sortiment findest du verschiedene Grow Dünger und Düngesysteme bekannter Hersteller. Die richtige Marke hängt davon ab, ob du organisch, mineralisch, auf Erde, Coco oder Hydro growst.
Viele Probleme beim Grow entstehen nicht durch zu wenig Dünger, sondern durch falsche Anwendung. Gerade Anfänger neigen dazu, zu früh, zu viel oder zu viele verschiedene Produkte gleichzeitig zu verwenden.
Der beste Grow Dünger ist der, der zu deinem Substrat, deiner Wachstumsphase und deinem Erfahrungslevel passt. Für Anfänger sind Düngersets oder einfache organische Systeme oft besonders praktisch. Fortgeschrittene Grower greifen häufiger zu mineralischen Düngern oder Einzelkomponenten, weil sie damit präziser steuern können.
In vorgedüngter Erde solltest du meist nicht direkt in der Sämlingsphase düngen. Junge Pflanzen brauchen zunächst nur wenig Nährstoffe. Sobald die Pflanze aktiv wächst und die Nährstoffe im Substrat nachlassen, kannst du vorsichtig mit einer milden Düngung starten. Bei Coco oder Hydro beginnt die Nährstoffversorgung meist früher, aber ebenfalls kontrolliert und niedrig dosiert.
Du solltest Cannabispflanzen passend zur Wachstumsphase, zum Substrat und zum Düngeschema düngen. Starte lieber mit einer niedrigeren Dosierung und beobachte die Pflanze. Achte außerdem auf richtiges Gießen, pH-Wert, Wasserqualität und mögliche Anzeichen von Mangel oder Überdüngung
Für die Wachstumsphase eignet sich ein Wachstumsdünger mit ausreichend Stickstoff. Stickstoff unterstützt Blattmasse, Triebe und kräftiges vegetatives Wachstum. Zusätzlich braucht die Pflanze auch Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Spurenelemente.
Für die Blütephase eignet sich ein Blütedünger mit einem angepassten Verhältnis von Phosphor und Kalium. Diese Nährstoffe unterstützen die Blütenbildung und die allgemeine Stabilität der Pflanze. Wichtig ist, Blütedünger nicht zu früh und nicht zu hoch dosiert einzusetzen.
Wie oft du in der Blüte düngst, hängt von Substrat, Düngesystem und Pflanzenreaktion ab. Bei Erde wird häufig nicht bei jedem Gießen gedüngt. Bei Coco oder Hydro ist die Nährstoffversorgung meist regelmäßiger. Orientiere dich am Hersteller-Schema und passe die Dosierung an deine Pflanzen an.
BioBizz kann eine gute Wahl sein, wenn du organisch auf Erde growen möchtest und ein übersichtliches Düngesystem suchst. Besonders für Einsteiger ist BioBizz beliebt, weil es klare Schemata und bekannte Basisprodukte gibt. Ob BioBizz für dich der beste Dünger ist, hängt aber von deinem Substrat, deinem Setup und deinem Grow-Ziel ab.
Universaldünger ist nicht ideal, weil er nicht speziell auf die verschiedenen Wachstumsphasen und Substrate abgestimmt ist. Für einen kontrollierten Grow sind spezielle Grow Dünger, Wachstumsdünger und Blütedünger meist besser geeignet. Besonders in der Blütephase ist ein passender Dünger wichtig, weil sich der Nährstoffbedarf verändert.
Kaffeesatz ist kein vollständiger Grow Dünger. Er enthält zwar Nährstoffe, ist aber schwer exakt zu dosieren und kann in Töpfen oder Indoor-Setups Probleme verursachen, zum Beispiel Schimmel, Verdichtung oder unausgewogene Nährstoffverhältnisse. Für einen kontrollierten Grow ist ein geeigneter organischer, mineralischer oder organisch-mineralischer Dünger die bessere Wahl.
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