Ein AutoPot System nimmt dir das tägliche Gießen komplett ab – und zwar ohne Pumpe, ohne Zeitschaltuhr und ohne eine einzige Steckdose. Das Herzstück, das AQUAvalve-Ventil, versorgt jede Pflanze immer genau dann mit Wasser und Nährlösung, wenn sie es braucht. Bei uns bekommst du das gesamte AutoPot Sortiment: vom kompletten Starter-Set über einzelne Trays, Deckel und AQUAvalve5 bis zu Tanks und Ersatzteilen. Egal ob eine Pflanze auf dem Fensterbrett oder 100 Töpfe im Gewächshaus – für praktisch jeden Grow gibt es das passende AutoPot.
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AutoPot ist eine Marke für passive, drucklose Bewässerungssysteme. „Passiv“ heißt: Das System arbeitet allein mit Schwerkraft und einem cleveren Ventil – ganz ohne Strom. Ein Wassertank steht etwas höher als deine Töpfe, von dort läuft die Nährlösung über Schläuche zu den einzelnen Töpfen. Statt jede Pflanze von Hand zu gießen, füllst du nur den Tank auf und hast – je nach Tankgröße und Pflanzenanzahl – mehrere Tage bis Wochen Ruhe.
Genau das macht AutoPots so beliebt bei Growern: gleichmäßige Versorgung, kein Vergessen, kein Überschwemmen, und die Pflanzen holen sich das Wasser selbst. Anfänger kommen sofort damit klar, Profis skalieren es auf große Flächen hoch.
Das AQUAvalve5 sitzt in einem flachen Untersetzer (Tray), in dem der Topf steht. Das Ventil lässt so lange Wasser in das Tray laufen, bis ein fester Pegel von rund 2 cm erreicht ist – dann schließt es. Die Pflanze zieht sich das Wasser über die Wurzeln und das Substrat nach oben. Erst wenn das Tray leergesaugt und eine kurze Trockenphase durchlaufen ist, öffnet das Ventil wieder und füllt nach.
Dieser Nass-Trocken-Rhythmus ist kein Zufall, sondern der eigentliche Trick: Er bildet den natürlichen Wechsel aus Regen und Abtrocknen nach. Die Wurzeln werden gezwungen, aktiv nach Wasser zu suchen, wachsen dadurch kräftiger, und stehende Nässe – die Hauptursache für Wurzelfäule und Schimmel im Topf – wird vermieden. Das AQUAvalve5 hat zwei unabhängige Schwimmer und eine 9-mm-Bohrung, wodurch es zuverlässig arbeitet und deutlich seltener verstopft als ältere Ventile.
Nein – und das ist der Kern des Systems. Es läuft rein über Schwerkraft. Kein Strom, keine Pumpe, keine Zeitschaltuhr, kein Sensor. Dadurch fällt nichts aus, wenn der Strom weg ist, es gibt keine Pumpengeräusche, und die Betriebskosten liegen bei null. Die einzige Bedingung: Der Tank muss höher stehen als die Töpfe, damit das Wasser von allein fließt.
Weil das System nur nach Bedarf abgibt und nichts im Überschuss wegläuft, arbeitet es sehr sparsam – AutoPot selbst spricht von bis zu 50 % Wasserersparnis gegenüber klassischem Gießen. Einen festen Literwert gibt es aber nicht: Der Verbrauch hängt von Pflanzengröße, Klima und Substrat ab. Eine kleine Pflanze im Wuchs zieht wenig, ein großes Exemplar in der Blüte bei Hitze deutlich mehr.
AutoPot bietet mehrere Systemlinien an, die alle auf demselben AQUAvalve-Prinzip basieren, sich aber in Topfgröße, Topfmaterial und Aufbau unterscheiden. Hier die Modelle im Detail, danach die Übersichtstabelle.
| System | Topfvolumen | Töpfe pro Ventil | Topfmaterial | Besonderheit | Ideal für |
|---|---|---|---|---|---|
| 1Pot | 8,5 / 15 L | 1 | Hartplastik | Jede Pflanze einzeln versorgt & verschiebbar | Der Allrounder & Einstieg |
| easy2grow | 8,5 / 15 L | 2 | Hartplastik | Günstigster Preis pro Topf | Viele Pflanzen bei kleinem Budget |
| 1Pot XL | 25 L | 1 | Hartplastik | Großes Volumen, individuelle Versorgung | Große Pflanzen mit hohem Wasserbedarf |
| 1Pot XXL | 35 / 50 L | 1 | Stofftopf | Maximales Wurzelvolumen | Sehr große Pflanzen, lange Blüte |
| FlexiPot | 20 L | 1 | Stofftopf (porös) | Luftbeschnitt & bessere Durchlüftung | Fokus auf Wurzelgesundheit |
| Tray-Systeme (Auto3–9) | 8,5–50 L | mehrere | je nach Modell | Durchgehende Tray-Fläche | Mehrere Töpfe kompakt gruppiert |
Das meistverkaufte System und der Klassiker. Jede Pflanze steht in einem eigenen Topf (8,5 oder 15 Liter) mit eigenem Tray und eigenem seitlich angebrachten AQUAvalve5. Der Vorteil: maximale Flexibilität – du kannst jeden Topf einzeln umstellen und jede Pflanze wird individuell versorgt. Ideal, wenn deine Pflanzen unterschiedlich viel Wasser brauchen. Erweiterbar von 1 bis 100 Töpfen.
Beim easy2grow teilen sich immer zwei Pflanzen ein Tray, das Ventil sitzt in der Mitte. Dadurch werden die Pflanzen nicht mehr komplett einzeln versorgt, dafür ist das System günstiger pro Topf – die erste Wahl, wenn du auf Fläche und Budget schaust. Ebenfalls 8,5 oder 15 l, Sets von 2 bis 100 Pflanzen.
Brauchst du mehr Wurzelraum, greifst du zu den großen Varianten. Der 1Pot XL nutzt einen 25-L-Hartplastiktopf, wieder mit eigenem Tray und Ventil pro Pflanze. Der 1Pot XXL setzt auf Stofftöpfe mit 35 oder 50 l. Mehr Volumen bedeutet mehr Platz für die Wurzeln, bessere Nährstoffaufnahme und in der Regel kräftigere Pflanzen – ideal für lange Blütephasen und große Exemplare.
Der FlexiPot (20 Liter) ist ein leicht poröser Stofftopf. Das bringt zwei Effekte: Das Substrat wird besser durchlüftet, und die Wurzeln werden „luftbeschnitten„. Sobald eine Wurzelspitze an der Außenwand auf Luft trifft, wächst sie nicht im Kreis weiter, sondern verzweigt sich in feine Haarwurzeln. Das Ergebnis ist ein dichteres, effizienteres Wurzelwerk. Gute Wahl für alle, die auf maximale Wurzelgesundheit setzen.
Statt einzelner Trays arbeiten diese Systeme mit einer durchgehenden Tray-Fläche, auf der mehrere Töpfe stehen. Grobe Orientierung: Auto3 für 3× 20–25 l, Auto5 für 5× 50 l, Auto8 für 8× 8,5–15 l und Auto9 für 9× 20–25 l. Praktisch, wenn du auf kompakter Fläche mehrere Pflanzen sauber gruppieren willst.
Die Systemwahl hängt an vier Fragen: Wie viele Pflanzen? Wie groß werden sie? Wo stehen sie? Und wie viel Budget hast du? Folge diesen Schritten für eine schnelle Orientierung:
Nicht im Set und separat nötig: Substrat (Erde, Kokos, Perlite, Blähton), Dünger, sowie – je nach Wunsch – Upgrades wie AirDome oder ein größerer FlexiTank. Einzelteile wie Trays, Deckel oder ein Ersatz-AQUAvalve5 bekommst du bei uns übrigens auch einzeln.
Der Aufbau ist unkompliziert, ein paar Punkte entscheiden aber über Erfolg oder Frust. Hier das Wichtigste in der richtigen Reihenfolge.Der Aufbau ist unkompliziert, ein paar Punkte entscheiden aber über Erfolg oder Frust. Hier das Wichtigste in der richtigen Reihenfolge.
Praktisch alle luftigen, gut drainierenden Substrate und deren Mischungen: Kokos/Perlite, Kokos/Blähton, Erde/Perlite oder Erde/Blähton funktionieren zuverlässig. Wichtig ist Struktur – schwere, verdichtende Erde ist ungeeignet, weil sie das Wasser nicht gleichmäßig hochzieht und schnell staunass wird.
Pflicht-Tipp: Als unterste Schicht immer 2,5–3 cm reinen Blähton oder grobe Perlite einfüllen. Das verbessert die Kapillarwirkung und verhindert Staunässe direkt am Topfboden. Substrat dann bis ca. 2,5 cm unter den Topfrand auffüllen.
Damit keine Wurzeln aus dem Topf ins Tray und ins Ventil wachsen, liefert AutoPot Wurzelsperren mit – Root Control Discs (RCD) und PotSocks. Wo sie hingehören und wie herum, hängt vom System ab:
Das ist der häufigste Anfängerfehler: Nicht sofort loslaufen lassen. Nach dem Umtopfen wässerst du den Topf einmal außerhalb des Trays gut durch, lässt ihn 15 Minuten abtropfen und stellst ihn dann ins Tray – aber das System bleibt erst noch aus. Die Wurzeln müssen zuerst den Topfboden erreichen. In dieser Zeit von oben gießen, und zwar sparsam, damit die Wurzeln aktiv nach unten wachsen.
Deine Pflanzen sollten beim Umtopfen außerdem eine Mindestgröße haben – und die Wartezeit richtet sich nach der Topfgröße:
| System / Topf | Mindestgröße beim Umtopfen | Wartezeit bis System-Start |
|---|---|---|
| 1Pot / easy2grow 8,5 L | ca. 15 cm | 5–7 Tage |
| 1Pot / easy2grow 15 L | ca. 23 cm | 7–12 Tage |
| 1Pot XL / FlexiPot | ca. 30 cm | 10–14 Tage |
Nutzt du einen AirDome, warte mit dessen Einsatz nochmal 2–3 Wochen und achte auf Lufttemperaturen um 20 °C.
Am zuverlässigsten laufen voll wasserlösliche, mineralische Dünger, die für Bewässerungssysteme ausgelegt sind. Du mischst deine Nährlösung im Tank an, stellst pH und EC passend zum Substrat ein – fertig. Meide Zusätze, die im Tank Biofilm bilden, denn der landet sonst irgendwann im Ventil.
Grundsätzlich ja, aber mit Vorsicht. Bio-Dünger enthält oft feste Schwebstoffe, die Schläuche und Ventil verstopfen können. Wenn Bio, dann nur voll wasserlöslich und fein gefiltert. Die 9-mm-Bohrung des AQUAvalve5 verzeiht hier mehr als ältere Ventile. Der sicherste Weg: mineralisch im Tank füttern und Organik als Top-Dressing von oben geben – so kombinierst du beide Welten ohne Verstopfungsrisiko.
Weil die Pflanzen sich die Nährlösung selbst ziehen, ist die richtige Einstellung im Tank entscheidend. pH und EC immer passend zum Medium wählen (Kokos und Erde brauchen leicht unterschiedliche Werte) und regelmäßig kontrollieren. Ein einfaches pH-/EC-Messgerät gehört bei AutoPot quasi zur Grundausstattung.
Ein großer Pluspunkt: Du kannst klein anfangen und jederzeit ausbauen. Alle aktuellen Systeme mit AQUAvalve5 nutzen 16-mm- und 9-mm-Schläuche. Die Hauptleitung vom Tank läuft meist in 16 mm, davon zweigen die 9-mm-Leitungen zu den einzelnen Ventilen ab. Mit T- oder Kreuzverbindern hängst du problemlos weitere Töpfe an – sogar ein easy2grow-Tray an ein bestehendes 1Pot-System. Passende Adapter von 16 auf 9 mm gibt es ebenfalls. Solange dein Tank groß genug ist, lässt sich der Grow nahezu unbegrenzt erweitern. Für größere Setups (ab 100 L) sind die faltbaren FlexiTanks praktisch – bei Nichtgebrauch einfach zusammenlegen.
Die AQUAvalve5 verstopfen im Betrieb normalerweise nicht und müssen nicht ständig gewartet werden. Zwischen zwei Grows solltest du aber Ventil, Trays und Tank gründlich reinigen – am besten auch die Growbox. Das entfernt Nährstoffreste und Biofilm und beugt Verstopfungen und Algen im nächsten Durchgang vor.
Kein Wasser im Tray? Prüfe zuerst, ob der Tank wirklich höher steht als die Töpfe, ob der Absperrhahn offen und der Filter frei ist. Läuft dauerhaft zu viel Wasser nach, sitzt meist ein Schwimmer im AQUAvalve fest oder eine Dichtung ist verrutscht – Ventil öffnen, reinigen, korrekt zusammensetzen. In neun von zehn Fällen liegt es an Schmutz im Ventil oder einer blockierten Leitung.
Ein tropfendes oder verstopftes Ventil ist fast immer eine Folge von Ablagerungen – oft durch ungeeigneten (zu groben oder biofilmbildenden) Dünger. Ventil zerlegen, unter fließendem Wasser reinigen und auf sitzende Dichtungen achten. Vorbeugend: Inline-Filter nutzen und nur saubere, wasserlösliche Nährlösung einsetzen.
Algen brauchen Licht. Verwende deshalb einen lichtundurchlässigen Tank oder deck ihn ab – das ist die wirksamste Maßnahme. Kombiniert mit regelmäßiger Reinigung und dem Verzicht auf biofilmbildende Zusätze bleibt dein System dauerhaft frei von grünem Belag und Ventilproblemen.
Das AQUAvalve5 ist die aktuelle, weiterentwickelte Version mit größerer 9-mm-Bohrung und robusterem Design – es verstopft seltener und kommt besser mit anspruchsvollen Nährlösungen klar. Achte beim Kauf von Ersatzteilen wie Trays und Deckeln darauf, dass sie zur Ventilgeneration und zum Schlauchdurchmesser (6/9/16 mm) deines Systems passen. Im Zweifel hilft dir unsere Beratung weiter.
Wie schlägt sich AutoPot gegen die Alternativen? Blumat arbeitet mit Tonkegeln und Unterdruck, ist gut für einzelne Pflanzen und Zimmerpflanzen, lässt sich aber schwerer sauber skalieren. Klassische Tröpfchenbewässerung braucht meist eine Pumpe und Zeitschaltuhr – mehr Steuerung, aber auch mehr Technik und Stromabhängigkeit. Aktive Hydrosysteme (mit Pumpe und Umwälzung) liefern maximales Tempo, sind aber komplexer und störanfälliger. AutoPot ist der pragmatische Mittelweg: stromlos, wartungsarm, beliebig erweiterbar und trotzdem präzise über den Nass-Trocken-Zyklus. Für die meisten Grower – vom Einsteiger bis zum großen Zelt – ist es genau deshalb die erste Wahl.
Das hängt von Pflanzenanzahl und gewünschter Autarkie ab. Wichtig ist vor allem, dass der Tank höher steht als die Töpfe. Je größer der Tank, desto länger musst du nicht nachfüllen.Das hängt von Pflanzenanzahl und gewünschter Autarkie ab. Wichtig ist vor allem, dass der Tank höher steht als die Töpfe. Je größer der Tank, desto länger musst du nicht nachfüllen.
Zuerst kommt eine unterste Schicht von 2,5–3 cm reinem Blähton oder grober Perlite in den Topf – das verbessert die Kapillarwirkung und verhindert Staunässe. Darauf füllst du dein Substrat bis etwa 2,5 cm unter den Topfrand und setzt die Pflanze ein. Danach wässerst du den Topf einmal außerhalb des Trays gut durch, lässt ihn 15 Minuten abtropfen und stellst ihn ins Tray. Mit AirDome füllst du die unterste Blähton-/Perlite-Schicht bis zu dessen Oberkante.
Erst wenn die Pflanzen gut eingewurzelt sind und die Wurzeln den Topfboden erreicht haben. Bis dahin sparsam von oben gießen. Je nach Topfgröße dauert das etwa 5–14 Tage nach dem Umtopfen.
Der Tank muss immer höher als die Töpfe stehen, das kostet Platz. In den ersten Wochen nach dem Umtopfen musst du von Hand gießen, bevor das System übernimmt. Bei ungeeignetem – etwa grobem oder biofilmbildendem – Dünger kann das Ventil verstopfen, weshalb du zwischen zwei Grows reinigen solltest. Außerdem brauchst du ein luftiges Substrat und eine ebene Aufstellfläche. Für die meisten Grower überwiegen die Vorteile klar, aber diese Punkte solltest du einplanen.
Prüfe, ob der Tank höher steht, der Absperrhahn offen und der Filter frei ist. Läuft zu viel Wasser nach, sitzt meist ein Schwimmer im Ventil fest oder eine Dichtung ist verrutscht. Ventil öffnen, reinigen und korrekt zusammensetzen löst die meisten Fälle.
Das AQUAvalve5 ist die aktuelle Version mit größerer 9-mm-Bohrung und robusterem Design. Es verstopft seltener und kommt besser mit organischen Nährlösungen klar. Achte bei Ersatzteilen darauf, dass sie zur Ventilgeneration und zum Schlauchdurchmesser passen.
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